Warum du als intelligenter Investor nicht aktiv sondern passiv investieren solltest - MAUEL-IT

Warum du als intelligenter Investor nicht aktiv sondern passiv investieren solltest

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Der Großteil der Privatanleger, die sich bewusst sind, dass man mit dem Sparbuch, dem Tagesgeld und anderen klassische Sparformen keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, investieren vermehrt in aktive Investmentfonds. Leider ist das eine Mogelpackung.

Ein aktiver Investmentfonds wird von einem sogenannten Fondsmanager verwaltet. Dieser versucht den Markt zu schlagen (outperformen). Unter Markt versteht man einen sogenannten Index. Ein Index kann z.B. der DAX sein, oder ein World Index, oder der Dow Jones Index.

Für aktive Investmentfonds zahlt man ca. 30% mehr Gebühren gegenüber einem passiven Indexfonds wie z.B. einem MCSI World Indexfonds. 

Ein Fondsmanager „verwaltet“ seinen Investmentfonds nicht ehrenamtlich. Du als Kunde zahlst hohe Gebühren und trägst das volle Kapitalrisiko. Mehr als 90% der aktiven Investmentfonds schlagen den Markt über einen längeren Zeitraum nicht. Die Fondsverwaltung versucht mit dem Verkauf anscheinend schwachen Anteile und dem Kauf anscheinend besserer Anteile die Performance zu erhöhen. Alleine das verursacht hohe Kosten und das Risiko von Verlusten. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Fondsmanager mit seiner Strategie richtig liegt, es kann sogar sein, dass er ein „faules Ei“ durch „2 faule Eier“ in seinem Portfolio ersetzt. Das Risiko trägst du alleine. Die Fondsverwaltung berechnet dir auch bei Verlusten weiterhin Gebühren.

Der Fondsmanager bestimmt, welche Anlageklassen im Portfolio des Investmentfonds enthalten sind. Er spekuliert demnach mit deinem Kapital, Stichwort: Market Timing. Für mich als Anleger ist es nicht wirklich ersichtlich, ob die Anlagestrategie, die der Investmentfonds bei meinem Start der Anlage hatte, auch weiterhin verfolgt wird. Das Risiko kann sich zu jederzeit ändern, ohne das ich als Anleger einen Einfluss darauf habe. Fondsmanager können auch ausgewechselt werden und sein Nachfolger kann völlig andere Ansichten zur Marktentwicklung haben wie sein Vorgänger. Hier besteht wieder das Risiko, dass sich die Anlageklassen und damit das Risiko ändern kann, ohne das ich als Anleger das mitbekomme und gegensteuern könnte.

Gebühren, Risiko und Augenwischerei eines aktiven Investmentfonds

Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten, Verwaltungskosten, Verkaufsgebühr 🙁
Als Anleger in aktiv verwaltete Investmentfonds, zahlst du hohe Gebühren und bist „Passagier auf einem Anlagendampfer“ mit dem Risiko einer plötzlichen Kursänderung. Die so wichtige Diversifizierung (Streuung über viele verschiedene Anlageklassen und Länder/Branchen hinweg), wird meist von den Fondsmanagern vernachlässigt. Bevorzugt werden Wertpapiere, die gerade performen. Eine durchdachte Diversifizierung (Risikostreuung) und Korrelation (Wechselbeziehung) spielt selten eine Rolle. Ein fataler Fehler, der dich sehr viel Geld kostet!

Die ernüchternde Bilanz ist, dass über 90% der Fondsmanager auf Dauer den Markt/Index nicht schlagen. Für welchen Vorteil zahlt man denn mehr Gebühren?

Für dich als intelligenter Investor ist diese aktive Anlageform völlig ungeeignet, da sie gegen sehr wichtige Grundregeln eines intelligenten Investierens verstößt.

Ein weiteres psychologisches Problem schadet den meisten Anlegern zusätzlich. Viele Anleger tendieren dazu, erst dann in einen Investmentfonds einzusteigen, wenn dieser sich gut entwickelt hat. Das Problem dieser Vorgehensweise ist, dass oft zu einem sehr hohen Preis gekauft wird und dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass die Kurse weiter steigen. Dieses Phänomen ist bei dem Kauf von einzelnen Aktien meist noch drastischer.

Kostenbeispiel eines aktiven Investmentfonds

Kosten

Wie sich höhere Kosten negativ auf deine Rendite auswirken.

Kostenbeispiel eines passiven Indexfonds

Kosten

Wie sich geringe Kosten positiv auf deine Rendite auswirken.

Fazit

Die Mogelpackung - Der aktive Investmentfonds

Mit einem aktiven Investmenfonds hätte man die letzte große globale Finanzkrise nur mit großen Verlusten überstanden, damals waren die Verluste an den Börsen teilweise 50%. Die Fondsverwaltung hätte dennoch Geld verdient, auch in der Finanzkrise 2008. Das komplette Risiko lag und liegt bei dir als Anleger.

Und das soll jetzt eine gute Anlageform sein? Nein, das ist in meinen Augen alles andere, aber keine gute Anlageform für dich als Privatanleger.

Die Lösung

Damit eine Lösung wirklich eine Lösung sein kann, sind einige Bedingungen zu erfüllen.

Die optimale Anlage erfüllt mehrere Bedingungen

  • Bedingung #1
    Ein Investment sollte transparent und leicht zu verstehen sein.
  • Bedingung #2
    Ein Investment sollte eine definierte Anlagestrategie verfolgen und nicht ständig wechseln.
    Ein hin und her macht Taschen leer!
  • Bedingung #3
    Ein Investment sollte eine sehr günstige Kostenstruktur haben.
  • Bedingung #4
    Ein Investment sollte eine breite Diversifizierung (Risikostreuung) über verschiedene Anlageklassen und Länder sowie Branchen hinweg haben bzw. ermöglichen.
  • Bedingung #5
    Ein Investment sollte flexibel sein.
  • Bedingung #6
    Es sollte ebenfalls zum Sondervermögen gehören und bei einer Insolvenz sicher sein.
  • Bedingung #7
    Standhalten in einer Finanzkrise

Der passive Indexfonds

Diese oben erwähnten Bedinungen werden von einem aktiven Investmentfonds nicht annähernd abgedeckt. Deshalb ist es für dich keine geeignete Anlageform.

Wenn es also nicht das aktive Investieren ist, was ist dann mit dem passiven Investieren? Das Investieren in sogenannte Indexfonds ist die Anlageform, die alle oben genannten Bedinungen erfüllt, sofern man ein gewisses Basiswissen hat und das optimale Vorgehen kennt. Ein Indexfonds investiert in einen ihm zugrunde liegenden Index, das kann z.B. der Deutsche Aktienindex DAX oder der amerikanische Down Jones Index sein.

Ein Indexfonds wird auch Exchange Traded Funds genannt. Es wird Zeit, sich diese geniale passive Anlageform näher anzusehen. Fange jetzt auch du an wie institutionelle Investoren und bau mit Indexfonds ein beachtliches Vermögen auf.

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Heiko Mauel

Mein Name ist Heiko Mauel. Ich bin IT-Berater, Autor und Investor. Mich fasziniert die Psychologie und die daraus resultierende Analyse der Finanzmärkte. Ich möchte dir meine jahrelangen Erfahrungen, als Hilfe zur Selbsthilfe, zur Verfügung stellen, damit du deinem Ziel der finanziellen Unabhängigkeit ein großes Stück näher kommst.

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